Lückenschließung und Gerneralsanierung

Siedlungshaus aus den 1930er Jahren an heutige Wohnstandards angepasst

Lückenschließung und Gerneralsanierung

Das Projekt

In der Achsiedlung Lauterach wurde ein bestehendes Einfamilienhaus aus den 1930er-Jahren nach den Plänen der Architektinnen umfassend saniert und erweitert, wobei Architektin Andrea Vogel-Sonderegger auch für die Bauleitung verantwortlich war. Ziel war es, das in die Jahre gekommene Siedlungshaus heutigen Wohnstandards anzupassen und insbesondere das Erdgeschoss offener, heller und großzügiger zu gestalten. Ein neu errichtetes, eingeschossiges Verbindungsglied schließt dabei die bisherige Lücke zwischen dem Wohnhaus und dem nördlich gelegenen Stadel, der als Werkstatt und Garage genutzt wurde.

Innovationen

Mit dem neuen Verbindungselement wurde zugleich der Hauseingang neu organisiert. Dieser führt nun in einen großzügigen, hohen Vorraum mit Garderobe und schafft im bestehenden Erdgeschoss zusätzlichen Raum für einen offenen Wohn-, Ess- und Küchenbereich. Der durchgehende Eichenholzboden verbindet die einzelnen Bereiche und führt um einen gemauerten Kamin, während sich der Wohnraum nach Süden zu einer neu errichteten Terrasse öffnet. Der Schlafbereich im Dachgeschoss mit drei Zimmern und Bad blieb in seiner grundsätzlichen Organisation erhalten.

Ergebnis

Im Zuge der Generalsanierung wurde das gesamte Gebäude mit einer Außendämmung versehen, die Fenster wurden erneuert und die Fassadengestaltung vollständig überarbeitet. Anstelle der ursprünglich unterschiedlichen Gestaltung mit hellem Putz im Erdgeschoss und lasierten Holzschindeln im Obergeschoss erhielt das Haus eine einheitliche Fassade aus hellbraun lasierter Fichtenholz-Boden-Deckelschalung. Durch die Verbindung von Bestand und Erweiterung entstand ein zeitgemäßes Wohnhaus, das die ursprünglichen Proportionen des Siedlungshauses bewahrt und gleichzeitig räumlich, energetisch und gestalterisch aufgewertet wurde.

Beteiligte