Transformation eines Hauses von 1932

Respektvolle Sanierung und gläserner Zubau schaffen neuen Lebensraum

Transformation eines Hauses von 1932

Das Projekt
Das 1932 gebaute Haus diente zwei Generationen als Heimstatt. Ein kleinteiliger, intelligenter Grundriss bot Wohnraum für vier Personen, auf zwei Geschossen wurde gewohnt, der Keller war bezogen auf das Strassenniveau ebenerdig um das Eindringen von Wasser zu vermeiden.
Die inzwischen vierte Generation der Familie fand gefallen am Bestehenden, wünschte sich aber zusätzlichen Wohnraum.

Innovationen
Daraus entstand das Konzept der Zweiteiligkeit (Bestand und Zubau) mit unterschiedlichen Charakteren, nämlich introvertiert und extrovertiert.
Der Bestand wurde behutsam renoviert, im Inneren unter Beibehalt der räumlichen Organisation, im Äusseren standen vorhandene Proportionen, Details und Materialitäten im Vordergrund.
Zum Teil wurden zwischenzeitliche Veränderungen in den Zustand der Originalplanung von 1932 zurückgeführt. Der vormals kalte Dachboden wurde zu einem „Kinderzelt“ mit Ausblick ausgebaut.

Ergebnis
Der im Osten angebaute Neubauteil ist hingegen dreiseitig vollflächig verglast. Die integrierte, überdachte Terrasse steht in Blickkontakt mit dem benachbarten Elternhaus. Holzregale, welche die Decke tragen, bilden den Filter zwischen Innen und Aussen und sorgen für Privatsphäre. Unter dem abgehobenen Zubau hat ein überdachter Aussenraum mit Sommerküche Platz gefunden.
Die ursprüngliche Aussenwand Richtung Zubau behielt die ursprünglichen Fenster um von innen auf die Historie des Hauses blicken zu können.

Insgesamt wurde größten Wert auf die Verwendung von nachhaltigen und wiederverwendbaren Materialien gelegt. Kunststoffe waren „no go“ – Silikonfugen werden sie vergeblich suchen.

 

Beteiligte